Donnerstag, 11. Oktober 2012
"Unter Liebenden", versetzte Goethe,
"ist diese magnetische Kraft besonders stark und wirkt sogar sehr in die
Ferne. Ich habe in meinen Jünglingsjahren Fälle genug erlebt, wo auf einsamen
Spaziergängen ein mächtiges Verlangen nach einem geliebten Mädchen mich
überfiel und ich so lange an sie dachte, bis sie mir wirklich entgegenkam. 'Es
wurde mir in meinem Stübchen unruhig', sagte sie, 'ich konnte mir nicht helfen,
ich musste hierher.'"
Samstag, 6. Oktober 2012
Ferne sei es von uns, den übelgedachten und übelgeschriebenen Text, den wir vor uns haben, zu kommentieren; nicht ohne Unwillen werden unsre Leser jene Blätter am angezeigten Orte durchlaufen und die ungebildete Anmassung, womit man sich in einen Kreis von Bessern zu drängen, ja Bessere zu verdrängen und sich an ihre Stelle zu setzen denkt, diesen eigentlichen Sansculottismus zu beurteilen und zu bestrafen wissen. Nur weniges werde dieser rohen Zudringlichkeit entgegengestellt.
Freitag, 5. Oktober 2012
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Aber dergleichen liegt sehr wohl in der Natur, wenn
wir auch dazu noch nicht den rechten Schlüssel haben. Wir wandeln alle in Geheimnissen.
Wir sind von einer Atmosphäre umgeben, von der wir noch gar nicht wissen, was
sich alles in ihr regt und wie es mit unserm Geiste in Verbindung steht. ...
Wie gesagt, wir tappen alle in Geheimnissen und Wundern. Auch kann eine Seele
auf die andere durch blosse stille Gegenwart entschieden einwirken ....
Montag, 1. Oktober 2012
Freitag, 28. September 2012
Abonnieren
Posts (Atom)

