Mittwoch, 5. September 2007

Bestimmte Zahl der verschiedenen möglichen Liebesverwicklungen.

Dienstag, 4. September 2007

nun, nun
Der Gott Schiva in seiner Wut habe alles zu verbrennen und zu verheeren gedroht, da seien die Götter bei Brahma zu Rat gegangen und Wischnu hab sich in eine weibliche Scham verwandelt, welche überall herumgeschwebt; wie nun der Schiwa in seiner Wut und Grimm hin- und hergefahren im Universo, sei er immer in eine Fotze geraten und so gebändigt worden.
Er sagte mir ... wir sässen im Fegfeuer und dächten nicht, dass uns nur eine papierne Wand vom Himmel trenne. Hätten wir nur den Mut, diese durchzuschlagen, so wäre uns geholfen.
Goethe verglich an diesem Abend seine Beschäftigung mit Mineralogie und den daran geknüpften Wissenschaften mit dem Ballast in einem Luftballon. Er sagte: „Wenn man diesen zur Erde haltenden Ballast herauswirft, so gerät man in Gefahr, zu hoch in Lüften zu schweben, und muss am Ende gar, wenn man wieder herab will, ein Loch in den Ballon schneiden. Darum treibe ich solche ernste wissenschaftliche Dinge neben der Poesie.

Freitag, 31. August 2007

Sein Merkwürdigstes sind die grossen schwarzen Augen, aus denen gleich die gewaltige Fähigkeit entgegenleuchtet, ohne Anstrengung zu durchschauen, was ein Sterblicher durchschauen vermag.
Ceci me rappelle un mot du grand poète Goethe: il m’a dit plusieurs fois qu’en faisant ses ouvrages, il n’avait jamais pensé à son livre, mais que le seul but qui lui paraissait digne de tous ses efforts était le perfectionnement de son intelligence.
Il est dévoré d’ennui.

Donnerstag, 30. August 2007

Goethes Vorliebe für das Römische ausgesprochen; er habe gewiss schon einmal unter Hadrian gelebt. Alles Römische ziehe ihn unwillkürlich an. Dieser grosse Verstand, diese Ordnung in allen Dingen sage ihm zu, das griechische Wesen nicht so.
Er wolle es seinem Sohn zum Aufbewahren geben, dem gebe er alle seine Gedichte, die er verwerfe; er habe eine Menge, besonders persönliche und zeitliche; nicht leicht eine Begebenheit, worüber er sich nicht in einem Gedicht ausgesprochen. So habe er seinen Ärger, Kummer und Verdruss über die Angelegenheit des Tages, Politik usw. gewöhnlich in einem Gedicht ausgelassen, es sei eine Art Bedürfnis und Herzenserleichterung, Sedes poeticae. Er schaffe sich so die Dinge vom Halse, wenn er sie in Gedichte bringe. Sonst habe er dergleichen immer verbrannt; aber sein Sohn verehre alles von ihm mit Pietät, da lasse er ihm den Spass.