Montag, 6. April 2009

Freitag, 3. April 2009

Die Natur hat offenbar gewollt, daß wir nicht eben unsre körperlichen Kräfte in dem Grade des natürlichen Zustandes erhalten sollten, daß wir schwächer werden sollten, ohne doch darum einzubüßen; denn sie hat uns in der menschlichen Gesellschaft, im Zusammenleben und in der Gewalt des Verstandes eine Stärke zubereitet, die alle Stärke der wildesten Thiere übertrifft. Und gewisse Operationen des Geistes gelingen nicht anders, als bei einer zarteren Organisation.
Ladend und lieblich bist du,
Und Blumen, Mond und Gestirne
Huldigen, Sonne, nur dir.
In Weimar selbst, welch ein verwunschenes Verhältnis des Sohnes zwischen diesem Vater und dieser Mutter. Die Mademoiselle hilft sich, und nennt den Sohn August; aber wie soll der Sohn die Mademoiselle anreden? – Die ganze Haushaltung, wie sie jetzt besteht, ist ungereimt, und muss jedem weh tun, diesem so jenem anders. Darüber sind sich alle eins, dass Goethe diese gemeine Natur nicht heiraten kann …

Dienstag, 31. März 2009

Seine äusserliche Lage, wie er sie hat werden lassen, wie das Schicksal sie gemacht hat, im einzelnen und im ganzen Zusammenhange, ist so, dass er unmöglich glücklich sein kann. Dass er heraus muss, fühlt er selbst. Aber in welche neue nun hinein? Hier ist so vieles zu schlichten und guter Rat teuer.

Donnerstag, 26. März 2009

Mittwoch, 25. März 2009

So bist du die Rose der Rosen,
Lilie der Lilien zugleich.
So ungefähr, aber viel schöner, war das Lied, was Goethe mir von Demoiselle Engels zur Gitarre singen liess.
Alles verkündet Dich,
Nahst Du im Morgenlicht
Eilet die Sonne hervor.
Zeigst Du im Garten Dich,

Rose der Rosen Du,
Lilie der Lilien zusamt.

Dienstag, 24. März 2009

Dabei lächelte er liebevoll in sich.