Freitag, 13. April 2007

Beide Geschlechter besitzen eine Grausamkeit gegeneinander, die sich vielleicht in jedem Individuum zuzeiten regt, ohne gerade ausgelassen werden zu können: bei den Männern die Grausamkeit der Wollust, bei den Weibern die des Undanks, der Unempfindlichkeit, des Quälens und anderes mehr.
Zu der Zeit liebt sich’s am besten, wenn man noch denkt, dass man allein liebt und noch kein Mensch so geliebt hat und lieben werde.
Unser ganzes Kunststück besteht darin, dass wir unsere Existenz aufgeben, um zu existieren.
Als ich durchs Vorzimmer ging, sah ich ein kleines, dünnes, schwarz gekleidetes Herrchen in seidenen Strümpfen, mit ganz gebücktem Rücken zu ihm hinein wandeln, da wird er wohl seine Vornehmigkeit haben brauchen können!

Dienstag, 10. April 2007

Donnerstag, 5. April 2007

merkwürdig
recht schön

Mittwoch, 4. April 2007

So die Welt um sich herum vermodern und in die Elemente zurückkehren sehen zu müssen, ohne Aussicht, wann daraus etwas entstehe, sei zum Tollwerden für die Alten.
Welcher Dämon hat ihm diese Hälfte angeschmiedet? Es gehört zu den Rätseln der Menschen-Bestimmung.

Dienstag, 3. April 2007

Es ist mit den vortrefflichen Naturen so wenig Auskommen wie mit den gemeinen. Diese sind borniert, und die andern ungleich. Das eine Mal lassen sie wie Gott alles gelten, wissen alles zu schätzen; das andere Mal ist nichts recht, soll nichts sein, als was sie leisten, verstehen oder zu verstehen glauben.