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Sonntag, 23. März 2008

Goethe äußerte: »Daß die Männer zum Dienen, die Weiber zu Müttern gezogen werden müßten. Das jetzige Unglück der Welt rühre doch meist davon her, daß sich alles zu Herren gebildet habe. Dies sei vom Mittelstand ausgegangen (vom Kaufmann, der reich, vom Bürger, der sich gebildet). Der Adel sei von jeher dienstpflichtig gewesen. Und der erste Staatsdiener, wie Joseph II. schon gesagt, sei der Fürst.«

Donnerstag, 20. März 2008

„Eine stille ernsthafte Frau ist übel daran mit einem lustigen Manne. Ein ernsthafter Mann nicht so mit einer lustigen Frau.“
Ich sagte dazu: „So dankt er Gott, dass er es nicht nötig hat, lustig zu sein.“

Freitag, 21. September 2007

Art Wollust, die in dem Undankbarsein liegt. Undankbarkeit ist eine Treulosigkeit. Treulos zu sein, macht beiden Geschlechtern Vergnügen.

Freitag, 13. April 2007

Beide Geschlechter besitzen eine Grausamkeit gegeneinander, die sich vielleicht in jedem Individuum zuzeiten regt, ohne gerade ausgelassen werden zu können: bei den Männern die Grausamkeit der Wollust, bei den Weibern die des Undanks, der Unempfindlichkeit, des Quälens und anderes mehr.