Mittwoch, 4. Juli 2007

»Euch darf ich's wohl gestehen,« sagte er, – »seit ich über den Ponte molle heimwärts fuhr, habe ich keinen rein glücklichen Tag mehr gehabt.« Und dabei waltete tiefe Rührung über seinen Zügen! »Ich lebte,« fuhr er fort, »zehn Monate lang zu Rom ein zweites akademisches Freiheitsleben; die vornehmere Gesellschaft ganz vermeidend, weil ich diese ja zu Hause schon habe.«
Gewöhnen Sie sich, über jede Erscheinung eine Betrachtung oder mehrere zu machen, und wo ihnen solche nicht im Augenblick kommen wollen, da schreiben Sie wenigstens in Ihr Tagebuch: Hier sind Betrachtungen anzustellen.

Montag, 2. Juli 2007

Montag, 25. Juni 2007

Freitag, 22. Juni 2007

Zeit der Zerstreuung und des Verlustes
Denn mit aller ihrer unendlichkeit ist es eine sehr eingeschrenckte, an ihrem platz und einnahme hängende raçe. .... Wenn immer und an jedem Orte dieser Art Menschen der Daume vorsichtig, aber anhaltend, wäre aufs Auge gehalten worden, so stünden die Sachen jetzt ganz anderst.
Wir werden unsere ganze Universität ruinieren um der geschmacklosen thorheit einer ephemeren Geistes krankheit zu schonen. Menschen die nicht wissen was sie der allgemeinen schicklichkeit zu liebe, verschweigen oder wenigstens nicht öffentlich sagen sollen, sind höchst unbrauchbar und schädlich.
Der Herzog hatte sich schon lange gefragt, warum die gelehrten Herren nicht mit einer brauchbaren Form der Wettervorhersage aufwarten konnten.
Wir wollen ja an einander fest halten, denn wir fänden es doch nicht besser ... Das Gute in der Welt ist viel schmäler gesät als man denckt, was man hat muss man halten.

Sonntag, 17. Juni 2007