Freitag, 3. Januar 2014

 

Mein Kind! rief er aus, indem er sie aufhob und fest umarmte, mein Kind was ist dir? – Die Zuckung dauerte fort die vom Herzen sich den schlotternden Gliedern mitteilte, sie hing nur in seinen Armen. Er schloß sie an sein Herz und benetzte sie mit seinen Tränen. Auf einmal schien sie wieder angespannt und angespannter, wie eins das den höchsten körperlichen Schmerz erträgt; und bald, mit einer neuen Heftigkeit wurden alle ihre Glieder wieder lebendig und sie warf sich ihm, wie ein Ressort das zuschlägt, um den Hals, indem in ihrem Innersten wie ein gewaltiger Riß geschah, und in dem Augenblicke floß ein Strom von Tränen aus ihren geschlossenen Augen in seinen Busen. Er hielte sie fest. Sie weinte, und weinte und keine Zunge spricht die Gewalt dieser Tränen aus.

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