Freitag, 25. April 2014
Der
kleine Fitz stand auf einmal still und horchte. Er winkte die andern herbei:
»Hört ihr pochen?« sprach er. »Es ist der Schall eines Hammers, der den Fels
trifft.« – »Wir hören's«, versetzten die andern. – »Das ist Montan!« sagte er,
»oder jemand, der uns von ihm Nachricht geben kann.« – Als sie dem Schalle
nachgingen, der sich von Zeit zu Zeit wiederholte, trafen sie auf eine
Waldblöße und sahen einen steilen, hohen, nackten Felsen über alles
hervorragen, die hohen Wälder selbst tief unter sich lassend. Auf dem Gipfel
erblickten sie eine Person. Sie stand zu entfernt, um erkannt zu werden.
Sonntag, 20. April 2014
Sonntag, 13. April 2014
Samstag, 12. April 2014
Donnerstag, 10. April 2014
Die
Knaben erreichten bald den Gipfel, und Wilhelm vernahm ein lautes
Freudengeschrei. Es ist Montan! rief Felix seinem Vater entgegen, und Montan
trat sogleich an eine schroffe Stelle, reichte seinem Freunde die Hand und zog
ihn aufwärts. Sie umarmten und bewillkommten sich in der freien Himmelsluft mit
Entzücken.
Es
ist Jarno, rief Felix …
Kaum
aber hatten sie sich losgelassen, als Wilhelm ein Schwindel überfiel, nicht
sowohl um seinetwillen, als weil er die Kinder über dem ungeheuren Abgrunde
hängen sah. Jarno bemerkte es und hieß alle sogleich niedersitzen. Es ist
nichts natürlicher, sagte er, als daß uns vor einem großen Anblick schwindelt,
vor dem wir uns unerwartet befinden, um zugleich unsere Kleinheit und unsere
Größe zu fühlen. Aber es ist ja überhaupt kein echter Genuß als da, wo man erst
schwindeln muß.
Es
ist weit und breit, versetzte Jarno, und da du nach solchen Dingen fragst, so
merke dir, daß du gegenwärtig auf dem ältesten Gebirge, auf dem frühesten
Gestein dieser Welt sitzest. - Ist denn die Welt nicht auf einmal gemacht?
fragte Felix. – Schwerlich, versetzte Montan; gut Ding will Weile haben. –




