Sonntag, 30. Januar 2011

Wäre ein Einzelner, der über alle hervorragte, so wäre es gut, denn der Welt kann nur mit dem Außerordentlichen gedient sein.
Ich ging diesen Abend um sechs Uhr zu Goethe, den ich allein fand, und mit dem ich einige schöne Stunden verlebte.
Alles, was wir tun, hat eine Folge. Aber das Kluge und Rechte bringt nicht immer etwas Günstiges, und das Verkehrte nicht immer etwas Ungünstiges hervor, vielmehr wirkt es oftmals ganz im Gegenteil.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Sonntag, 16. Januar 2011

Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,
Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,
Bist alsobald und fort und fort gediehen,
Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.
So musst du sein, dir kannst du nicht entfliehen,
So sagten schon Sibyllen, so Propheten;
Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt
Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.

Montag, 3. Januar 2011

Und nun zum Schluss, ob ich gleich noch nicht angefangen habe.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Montag, 27. Dezember 2010

Es leuchtet! seht! – Nun läßt sich wirklich hoffen,
Daß, wenn wir aus viel hundert Stoffen
Durch Mischung – denn auf Mischung kommt es an -
Den Menschenstoff gemächlich komponieren,
In einen Kolben verlutieren
Und ihn gehörig kohobieren,
So ist das Werk im stillen abgetan.

Freitag, 24. Dezember 2010

In der Zeit meines Clavigo wäre es mir ein leichtes gewesen, ein Dutzend Theaterstücke zu schreiben; an Gegenständen fehlte es nicht, und die Produktion ward mir leicht; ich hätte immer in acht Tagen ein Stück machen können, und es ärgert mich noch, daß ich es nicht getan habe.
Er sagte auch einmal zu mir: „Man braucht nichts zu sagen, nicht zu lächlen, man ist doch vergnügt eins im andern.“