Freitag, 17. September 2010
Sonntag, 12. September 2010
Dass Goethe den Wein liebte, ist bekannt. Er bestellte ihn eimerweise, den Eimer zu sechzig Litern, und er bestellte oft. Auf seinem Tisch standen für ihn selbst und für jeden seiner Gäste nicht nur die Gläser bereit, sondern zu jedem Glas auch eine eigene Flasche. Zwei Liter am Tage waren für ihn nicht ungewöhnlich, “denn er trank fleissig, besser noch die Frau”.
Montag, 30. August 2010
Sonntag, 15. August 2010
Freitag, 13. August 2010
Mittwoch, 11. August 2010
Dieser Goethe scheint ein Gespenst seiner selbst. Von ihm hat Bettine von Arnims Sohn berichtet, “wie er nicht mehr in der Welt lebte, sondern nur noch wie in einem Buche darin herumblätterte”. .... Er unterschreibt mit “Also gescheh es”, Worte wie die eines biblischen Propheten, der dem fehlgeleiteten Volk seinen Untergang verkündet.
Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt. Eisenbahnen, Schnellposten, Dampfschiffe und alle mögliche Facilitäten der Communication sind es, worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu überbilden und dadurch in der Mittelmäßigkeit zu verharren ... Eigentlich ist es das Jahrhundert für die fähigen Köpfe, für leichtfassende, praktische Menschen, die, mit einer gewissen Gewandtheit ausgestattet, ihr Superiorität über die Menge fühlen, wenn sie gleich selbst nicht zum Höchsten begabt sind. Laß uns soviel als möglich an der Gesinnung halten, in der wir herankamen; wir werden, mit vielleicht noch Wenigen, die Letzten seyn einer Epoche, die so bald nicht wiederkehrt.
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