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Goethe sowohl als Schiller können sehr leicht in Verlegenheit vis-à-vis certaines personnes geraten, der ganze Unterschied ist nur, dass Goethe dann höflich, Schiller aber grob wird.
Doch manchmal brach Goethes kräftige Natur durch, und einmal, als eben die Maria Stuart bei Schiller besprochen war, rief Goethe beim Nachhausegehen: mich soll nur wundern, was das Publikum sagen wird, wenn die beiden Huren zusammenkommen und sich ihre Aventüren vorwerfen!
Er dauert mich; denn er sieht nicht glücklich aus. Er hat auch einen besondern Zufall schon seit dem vorigen September; es ist ihm eine Empfindung, als wenn er immer in Spinneweben mit seinem Gesicht hineinführe.
… wer erscheint plötzlich vom Gebirg herab? kein andrer als die alte göttliche Exzellenz, Goethe selbst. Er sieht die grosse Gesellschaft, und weicht etwas aus, wir machen ein geschicktes Manöver, die Hälfte der Gesellschaft zieht sich zurück, und Schlegels gehen ihn mit mir grade entgegen.
Goethens Umgang allein tut einem nicht wohl; er ist kalt und trocken für Menschen, die ihm gleichgültig sind, und um ihm mehr als das zu sein, dazu gehöret viel.
Goethe macht eine Idylle in einem durchaus eignen und rührenden Ton. Sie würden wie ich bei der simplen Erzählung weinen.
Die Idee dazu hat er zwar mehrere Jahre schon mit sich herumgetragen, aber die Ausführung, die gleichsam unter meinen Augen geschah, ist mit einer mir unbegreiflichen Leichtigtkeit und Schnelligkeit vor sich gegangen, so dass er neun Tage hintereinander jeden Tag über anderthalb hundert Hexameter niederschrieb.