Donnerstag, 8. Februar 2024

Es existiert eine Art Muckertum im Goethekultus, das nicht von Produzierenden, sondern von wirklichen Philistern, vulgo Laien, betrieben wird. Jedes Gespräch wird durch den geweihten Namen beherrscht, jede neue Publikation über Goethe beklatscht, er selbst aber nicht mehr gelesen, weshalb man auch die Werke nicht mehr kennt, die Kenntnis nicht mehr fortbildet. Dies Wesen zerfließt eines Teils in blöde Dummheit, andern Teils wird es wie die religiöse Muckerei als Deckmantel zur Verhüllung von allerlei Menschlichem benutzt, das man nicht merken soll. Zu alledem dient eben die große Universalität des Namens.

Mittwoch, 31. Januar 2024

 

Ach, wenn man in sein Museum gebannt ist,

Und sieht die Welt kaum einen Feiertag,

Man weiß nicht eigentlich, wie sie zu guten Dingen

Durch Überredung hinzubringen.

Samstag, 27. Januar 2024

 

Den 1. Juli war die dritte Parallele in Tätigkeit und sogleich die Bocksbatterie bombardiert.

Den 2. Juli. Bombardement der Zitadelle und Karlsschanze.

 

Den 3. Juli. Neuer Brand in der Sankt-Sebastians-Kapelle; benachbarte

Häuser und Paläste gehen in Flammen auf.

Den 6. Juli. Die sogenannte Klubistenschanze, welche den rechten Flügel der dritten Parallele nicht zustande kommen ließ, mußte weggenommen werden; allein man verfehlte sie und griff vorliegende Schanzen des Hauptwalles an, da man denn freilich zurückgeschlagen wurde.

 

Den 7. Juli. Endliche Behauptung dieses Terrains; Kostheim wird angegriffen, die Franzosen geben es auf.

Freitag, 26. Januar 2024

Ich habe viel zu kramen.

Dienstag, 16. Januar 2024

Adieu lieber Mann verzeihen Sie mir alles.  

Mittwoch, 10. Januar 2024

 

Wie ich denselben und meine Berliner Freunde zu kennen glaube, so wird zwischen ihnen und ihm eine frohe wirksame Verbindung sich einleiten, und beide Teile werden, wie ich hoffen darf, in einer Reihe von Jahren sich dieses Vermächtnisses und seines fruchtbaren Erfolges zusammen erfreuen, so daß ich ein fortdauerndes Andenken, um welches ich hier schließlich bitten möchte, schon, als dauernd gegönnt, mit anmutigen Empfindungen voraus genießen kann.

 

Gebildete Geister, zartfühlende Gemüter, welche nach fernem Guten sich bestreben, in die Ferne Gutes zu wirken geneigt sind, erwehren sich kaum des Wunsches, von geehrten, geliebten, weit abgesonderten Personen das Porträt, sodann die Abbildung ihrer Wohnung sowie der nächsten Zustände sich vor Augen gebracht zu sehen.