Donnerstag, 20. September 2018


Ihr seid nicht gefördert, wenn ihr eine Geliebte, die ihr durch Entfernung, Untreue, Tod verloren habt, immerfort betrauert. Das ist gar nichts wert, und wenn ihr noch soviel Geschick und Talent dabei aufopfert.

Man halte sich ans fortschreitende Leben und prüfe sich bei Gelegenheiten; denn da beweist sich's im Augenblick, ob wir lebendig sind, und bei späterer Betrachtung, ob wir lebendig waren.

Mittwoch, 12. September 2018


Nimmt doch alles ab!
Das beste Glück, des Lebens schönste Kraft
Ermattet endlich! Warum nicht der Fluch?

Mittwoch, 5. September 2018


"Ängstlich ist es, immer zu suchen, aber viel ängstlicher, gefunden zu haben und verlassen zu müssen." 


"Wirst du nicht immer zu dir sagen: ‘Natalie ist nicht da!’ und doch wird leider Natalie dir immer gegenwärtig sein. Schliessest du die Augen, so wird sie sich dir darstellen; öffnest du sie, so wird sie vor allen Gegenständen hinschweben wie die Erscheinung, die ein blendendes Bild im Auge zurücklässt."     

Donnerstag, 30. August 2018


"Aber und abermal gehen mir die Augen über mich selbst auf, immer zu spät und immer umsonst."
Vergebens klagen wir Menschen uns selbst, vergebens das Schicksal an! Wir sind elend und zum Elend bestimmt, und ist es nicht völlig einerlei, ob eigene Schuld, höherer Einfluß oder Zufall, Tugend oder Laster, Weisheit oder Wahnsinn uns ins Verderben stürzen? Leben Sie wohl!

Mittwoch, 22. August 2018


Nein! du wählst nicht den Geringern!
Gib die Hand, dass Tag für Tag
Ich an deinen zarten Fingern
Ewigkeiten zählen mag.

Già qualcuno ha pensato che la vita dell'uomo sia soltanto un sogno, e questo sentimento si è impadronito anche di me. Quando io contemplo i confini nei quali stanno rinserrate le forze attive e speculative dell'uomo; quando vedo come ogni attività non mira che alla soddisfazione di bisogni i quali a loro volta non hanno altro scopo che di prolungare la nostra povera esistenza, e vedo inoltre che il tranquillizzarsi su alcuni punti della nostra ricerca spirituale non è che una FANTASTICA rassegnazione di chi dipinga con svariate immagini e luminose vedute le pareti fra le quali è prigioniero, tutto ciò, mio caro Guglielmo, mi rende muto. Io rientro in me stesso e trovo un mondo, ma formato più di presentimenti e di cupi desideri che di immagini e di forze viventi. Allora tutto ondeggia davanti ai miei sensi, io sorrido e continuo a sognare nel mondo.

Auch halt ich mein Herzgen wie ein krankes Kind, all sein Wille wird ihm gestattet.

Einsamkeit
Die ihr Felsen und Baeume bewohnt, o heilsame Nymphen,
     Gebet jeglichem gern, was er im Stillen begehrt!
 Schaffet dem Traurigen Trost, dem Zweifelhaften Belehrung,
     Und dem Liebenden gönnt, daß ihm begegne sein Glück.
 Denn euch gaben die Götter, was sie den Menschen versagten,
     Jeglichem, der euch vertraut, hülfreich und tröstlich zu sein.