Dienstag, 5. Oktober 2010
Montag, 4. Oktober 2010
Wenn man das Treiben und Tun der Menschen seit Jahrtausenden überblickt, so lassen sich einige allgemeine Formeln erkennen, die je und immer eine Zauberkraft über ganze Nationen, wie über die Einzelnen ausgeübt haben, und diese Formeln, ewig wiederkehrend, ewig unter tausend bunten Verbrämungen dieselben, sind die geheimnisvolle Mitgabe einer höheren Macht ins Leben. Wohl übersetzt sich jeder diese Formeln in die ihm eigentümliche Sprache, paßt sie auf mannigfache Weise seinen beengten individuellen Zuständen an und mischt dadurch oft so viel Unlauteres darunter, daß sie kaum mehr in ihrer ursprünglichen Bedeutung zu erkennen sind. Aber diese letztere taucht doch immer wieder unversehens auf, bald in diesem, bald in jenem Volke, und der aufmerksame Forscher setzt sich aus solchen Formeln eine Art Alphabet des Weltgeistes zusammen.
Montag, 20. September 2010
Bei dieser heitern
Gelegenheit erinnerte man sich eines andern Schusters, der auf einem antiken
Marmorkopf gewöhnlich sein Leder geklopft. »Es war das Porträt eines römisches
Kaisers,« sagte Meyer; »die Antike stand vor des Schusters Thür, und wir haben
ihn sehr oft in dieser löblichen Beschäftigung gesehen, wenn wir vorbeigingen.«
Freitag, 17. September 2010
Sonntag, 12. September 2010
Dass Goethe den Wein liebte, ist bekannt. Er bestellte ihn eimerweise, den Eimer zu sechzig Litern, und er bestellte oft. Auf seinem Tisch standen für ihn selbst und für jeden seiner Gäste nicht nur die Gläser bereit, sondern zu jedem Glas auch eine eigene Flasche. Zwei Liter am Tage waren für ihn nicht ungewöhnlich, “denn er trank fleissig, besser noch die Frau”.
Montag, 30. August 2010
Sonntag, 15. August 2010
Freitag, 13. August 2010
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