Mittwoch, 25. März 2009

So bist du die Rose der Rosen,
Lilie der Lilien zugleich.
So ungefähr, aber viel schöner, war das Lied, was Goethe mir von Demoiselle Engels zur Gitarre singen liess.
Alles verkündet Dich,
Nahst Du im Morgenlicht
Eilet die Sonne hervor.
Zeigst Du im Garten Dich,

Rose der Rosen Du,
Lilie der Lilien zusamt.

Dienstag, 24. März 2009

Dabei lächelte er liebevoll in sich.

Samstag, 21. März 2009

Vor wenigen Tagen bin ich hier angekommen, heute war ich zuerst bei Goethe. Der Empfang seinerseits war überaus herzlich und der Eindruck seiner Person auf mich der Art, daß ich diesen Tag zu den glücklichsten meines Lebens rechne.

Freitag, 20. März 2009

Mittwoch, 18. März 2009

Jetzt ist er sehr stolz und finster und ernst; jedoch hat er der Liebe noch nicht entsagt, denn er hat so ein Mittelding zwischen Frau und Mädchen bei sich und führt es überall mit sich herum, auch sitzt es im Theater neben ihm und sieht ihn zärtlich an, wenn verliebte Stellen kommen.
… dass über Göthe's Gesicht ein Erröthen der Ueberraschung ging, ein Ausdruck der gutmüthig fragte, warum man ihm seine geheimsten Ueberzeugungen entlocken wolle? Und so bin ich überzeugt, dass er nicht einmal seinen Freund nur habe ahnen lassen, wie er über den Dichter Schiller denke. Überhaupt ist der zarten Schonung, der Gutmütigkeit in Göthe weit mehr, als die Menschen glauben, und ich meine, dass in seinem Charakter viel weniger Härte sei als in Schillers. Doch ist es freilich leichter, keine Härte an sich hervortreten zu lassen, wenn man in Lebensfülle, reicher Wohlbehaglichkeit, und rüstiger Gesundheit blüht, was doch im ganzen von Goethe gilt, als wenn ein starker Geist seinem Körper, in welchem das Leben untergraben ist, die lebendigste Anstrengung abtrotzen muss …

Sonntag, 8. März 2009

Ich gab ihm vollkommen recht, wenn er die protestantische Religion beschuldigte, sie hätte dem einzelnen Individuum zu viel zu tragen gegeben. ... „Die Ohrenbeichte“, sagte er, „hätte dem Menschen nie sollen genommen werden.“

Freitag, 6. März 2009