Sonntag, 5. August 2007

Freitag, 3. August 2007

Diplom des Ordens der verrückten Hofräte: „wegen Westöstlichkeit“
Er spricht mit sehr vieler Liebe von seiner Frau, und fühlt sich sehr glücklich in ihrem Besitz, denn er sagte zu der Mutter, er wäre gewiss mit niemandem so glücklich gewesen, wie mit ihr. Das ist mir unbegreiflich, denn sie ist ein ungebildetes Weib, auch in ihrer Art, sich zu benehmen, nichts weniger wie artig oder angenehm, sondern wie eine lustige Magd ....
Goethe suchte alles, was in Leben und Dichtung ihm entgegentrat, möglichst unter dem ästhetischen Gesichtspunkt zu fassen. „Wenn etwas auch nicht schön ist“, pflegte er zu sagen, „so müssen wir doch so viel Phantasie haben, um es schön zu finden.“
Ich habe gesagt, es ist nicht, es kann nicht sein, es soll nicht sein, und nun muss ich sagen: es ist.

Freitag, 27. Juli 2007

Der Irrtum verhält sich gegen das Wahre wie der Schlaf gegen das Wachen. Ich habe gemerkt, dass man aus dem Irren sich wie erquickt wieder zu dem Wahren hinwende.
Unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten geträumt.
Ich verlange nicht, dass Sie jemals billig gegen mich sein sollen, versetzte jener; aber so viel muss ich Ihnen sagen: wir andern, die wir von der Gesellschaft abhängen, müssen uns nach ihr bilden und richten, ja wir dürfen eher etwas tun, das ihr zuwider ist, als was ihr lästig wäre, und lästiger ist ihr in der Welt nichts, als wenn man sie zum Nachdenken und zu Betrachtungen auffordert. Alles was dahin zielt muss man ja vermeiden und allenfalls das im stillen für sich vollbringen, was bei jeder öffentlichen Versammlung versagt ist.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Dienstag, 24. Juli 2007

Wie in Rom außer den Römern noch ein Volk von Statuen war, so ist außer dieser realen Welt noch eine Welt des Wahns, viel mächtiger beinahe, in der die meisten leben.