Soeben
schließe ich eine angenehme, halb wunderbare Geschichte, die ich für dich aus
dem Munde eines gar wackern Mannes aufgeschrieben habe. Wenn es nicht ganz
seine Worte sind, wenn ich hie und da meine Gesinnungen bei Gelegenheit der
seinigen ausgedrückt habe, so war es bei der Verwandtschaft, die ich hier mit ihm
fühlte, ganz natürlich. Jene Verehrung seines Weibes, gleicht sie nicht
derjenigen, die ich für dich empfinde? und hat nicht selbst das Zusammentreffen
dieser beiden Liebenden etwas Ähnliches mit dem unsrigen? Daß er aber glücklich
genug ist, neben dem Tiere herzugehen, das die doppelt schöne Bürde trägt, daß
er mit seinem Familienzug abends in das alte Klostertor eindringen kann, daß er
unzertrennlich von seiner Geliebten, von den Seinigen ist, darüber darf ich ihn
wohl im stillen beneiden. Dagegen darf ich nicht einmal mein Schicksal
beklagen, weil ich dir zugesagt habe, zu schweigen und zu dulden, wie du es
auch übernommen hast.

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