Sie
sind durch ein so wunderliches Vorzimmer in unsere Gesellschaft geraten und
fanden manches wirklich Seltsame und Sonderbare, so daß ich vermuten darf, Sie
wünschen einen Zusammenhang von allem diesem zu wissen. Alles beruht auf Geist
und Sinn meines trefflichen Oheims. Die kräftigen Mannsjahre dieses Edlen
fielen in die Zeit der Beccaria und Filangieri; die Maximen einer allgemeinen
Menschlichkeit wirkten damals nach allen Seiten. Dies Allgemeine jedoch bildete
sich der strebende Geist, der strenge Charakter nach Gesinnungen aus, die sich
ganz aufs Praktische bezogen. Er verhehlte uns nicht, wie er jenen liberalen
Wahlspruch: «Den Meisten das Beste!» nach seiner Art verwandelt und «Vielen das
Erwünschte» zugedacht. Die Meisten lassen sich nicht finden noch kennen, was
das Beste sei, noch weniger ausmitteln. Viele jedoch sind immer um uns her; was
sie wünschen, erfahren wir, was sie wünschen sollten, überlegen wir, und so
läßt sich denn immer Bedeutendes tun und schaffen.

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