Aber
soll ich Ihnen eine wunderliche Empfindung bekennen? Selbst gegen die Bildnisse
habe ich eine Art von Abneigung; denn sie scheinen mir immer einen stillen
Vorwurf zu machen; sie deuten auf etwas Entferntes, Abgeschiedenes und erinnern
mich, wie schwer es sei, die Gegenwart recht zu ehren. Gedenkt man, wieviel
Menschen man gesehen, gekannt, und gesteht sich, wie wenig wir ihnen, wie wenig
sie uns gewesen, wie wird uns da zumute! Wir begegnen dem Geistreichen, ohne
uns mit ihm zu unterhalten, dem Gelehrten, ohne von ihm zu lernen, dem
Gereisten, ohne uns zu unterrichten, dem Liebevollen, ohne ihm etwas Angenehmes
zu erzeigen.
Dienstag, 9. Juli 2013
Samstag, 6. Juli 2013
Freitag, 5. Juli 2013
Er stieg aufwärts und verspätete sich dadurch den Sonnenuntergang. Das himmlische Gestirn, das er mehr denn einmal verloren hatte, erleuchtete ihn wieder, als er höher trat, und noch war es Tag, als er an seiner Herberge anlangte. Nochmals erfreute er sich der großen Gebirgsansicht und zog sich sodann auf sein Zimmer zurück, wo er sogleich die Feder ergriff und einen Teil der Nacht mit Schreiben zubrachte.
Mittwoch, 3. Juli 2013
Sonntag, 30. Juni 2013
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