Montag, 15. November 2010

„Viele sind geistreich genug und voller Kenntnisse, allein sie sind zugleich voller Eitelkeit, und um sich von der kurzsichtigen Masse als witzige Köpfe bewundern zu lassen, haben sie keine Scham und Scheu und ist ihnen nichts heilig.“

Donnerstag, 11. November 2010

Bey dem Narrenlärm unserer Tagesblätter geht es mir wie einem der in der Mühle einschlafen lernt, ich höre und weiß nichts davon.   

Donnerstag, 28. Oktober 2010

„Die Frau von Genlis hat daher vollkommen recht, wenn sie sich gegen die Freiheiten und Frechheiten von Voltaire auflehnte. Denn im Grunde, so geistreich alles sein mag, ist der Welt doch nichts damit gedient; es läßt sich nichts darauf gründen. Ja es kann sogar von der größten Schädlichkeit sein, indem es die Menschen verwirrt und ihnen den nötigen Halt nimmt.“

Samstag, 23. Oktober 2010

Donnerstag, 21. Oktober 2010

„Und dann, was wissen wir denn, und wie weit reichen wir denn mit all unserm Witze!“

Sonntag, 17. Oktober 2010

Noch ward bemerkt, dass einzelne Menschen einzelne Organe konstituieren und ausmachen, Gehör, Auge, Verstand, Gedächtnis usw.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Es seien zu allen Zeiten nur die Individuen, welche für die Wissenschaft gewirkt. Nicht das Zeitalter. Das Zeitalter war’s das den Sokrates durch Gift hinrichtete, das Zeitalter, das Hus verbrannt; die Zeitalter sind sich immer gleich geblieben.
Wie zart, innig und warm er auch wenige Monate vor seinem Scheiden das Verhältnis zu Lili schildert, so reicht es doch im einzelnen nicht an die jugendliche Fülle und Glut, womit er es mir in weit früherer Zeit, ebenfalls auf einer Reise, darzustellen und sich sowohl als mich um einen Weg von drei Stunden anmutigst zu täuschen wusste.

Dienstag, 5. Oktober 2010