Als
ich zurückfuhr, rief mich ein Mann mittleren Alters an und bat mich, seinen
Knaben von ungefähr acht Jahren, den er an der Hand mit fortschleppte, zu mir
zu nehmen. Er war ein ausgewanderter Mainzer, welcher, mit großer Hast und Lust
seinen bisherigen Aufenthalt verlassend, herbeilief, den Auszug der Feinde
triumphierend anzusehen, sodann aber den zurückgelassenen Klubisten Tod und
Verderben zu bringen schwor. Ich redete ihm begütigende Worte zu und stellte
ihm vor: daß die Rückkehr in einen friedlichen und häuslichen Zustand nicht mit
neuem bürgerlichen Krieg, Haß und Rache müsse verunreinigt werden, weil sich das
Unglück ja sonst verewige. Die Bestrafung solcher schuldigen Menschen müsse man
den hohen Alliierten und dem wahren Landesherrn nach seiner Rückkehr
überlassen, und was ich sonst noch Besänftigendes und Ernstliches anführte;
wozu ich ein Recht hatte, indem ich das Kind in den Wagen nahm und beide mit
einem Trunk guten Weins und Bretzeln erquickte. An einem abgeredeten Ort setzt'
ich den Knaben nieder, da sich denn der Vater schon von weitem zeigte und mit
dem Hut mir tausend Dank und Segen zuwinkte.

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